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April 2008
 

150. Geburtstag von Max Planck am 10. April 2008

Max Planck (geb. 1858 in Kiel) war ein herausragender Schüler, der bereits mit 16 Jahren ein glänzendes Abitur machte und schon mit 21 Jahren Doktor wurde.

Revolution der Physik
Als Physiker arbeitete Max Planck daran, Erscheinungen der Natur zu beobachten und diese mit mathematischen Formeln zu beschreiben. So untersuchte man zum Ende de 19. Jahrhunderts intensiv die Strahlung, die von Körpern hoher Temperatur ausgeht. Dieses Forschungsgebiet heißt "Wärmelehre" oder "Thermodynamik".
Je höher die Temperatur ist, desto kürzer wird die Wellenlänge, d.h., in der gleichen Zeit treffen mehr Wellen auf einen Messpunkt. Ein sichtbares Ergebnis ist z.B. eine glühende Herdplatte. Diese sendet rötliche Strahlen aus. Bei einer noch höheren Temperatur kommt es zur Weißglut. An der Aufgabe, eine Formel zu finden, mit der man die Wärmestrahlung beschreiben konnte, scheiterten die bedeutendsten Physiker. Ihre Berechnungen stimmten mit den Messungen der wirklich gemachten Experimente nicht überein.

Max Planck zäumte das Pferde von hinten auf. Er nahm die Messergebnisse zum Ausgangspunkt und baute eine mathematische Formel, die zu ihnen passte. Dabei ergab sich, dass die Formel immer nur korrekt war , wenn sie eine ganz bestimmte Zahl enthielt. Er selbst äußerte skeptisch: "Entweder ist das Unsinn, oder ich habe eine Entdeckung gemacht, die so wichtig ist wie das Gravitationsgesetz von Newton".
Und so sollte es sein: Es wurde als "Plancksches Wirkungsquantum" (Kürzel "h") eine feste Größe der modernen Physik.
In weiteren Forschungen erkannte Planck, dass Strahlung von einem strahlenden Körper nicht gleichmäßig und kontinuierlich abgegeben wird, sondern in sehr, sehr kleinen Energieportionen - Planck nannte sie Quanten, von lat. "quantum" ("wie groß").

 

Nobelpreis für Physik
Seine Erkenntnisse dienten großen Physikern wie Albert Einstein und Werner Heisenberg als Basis für ihre Überlegungen. Als einer der ersten Fürsprecher setzte sich Planck für die Anerkennung der Relativitätstheorie ein, ohne die heute satellitengestützte Navigationssysteme erheblich ungenauer und damit nutzlos wären. 1918 wurde Max Planck mit dem Nobelpreis ausgezeichnet und gilt heute als Vater der Quantentheorie.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzte sich Planck bis zu seinem Tod 1947 für die Fortführung der "Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft" in Göttingen ein. Ihm zu Ehren wurde sie in "Max-Planck-Gesellschaft" umbenannt und zählt bis heute zu den wichtigsten deutschen Forschungseinrichtungen, die viele Nobelpreisträger hervorbrachte. 

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Diese Seite wurde zuletzt am 23. April 2008 aktualisiert.
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