Rätselfolge
(mit Folgen?)
Im Jahr der Dichter und Denker soll
auch auf unserer Homepage das Geistige nicht zu kurz kommen. In den
folgenden Monaten gilt es Köpfe mit Köpfchen zu raten. Gegen Ende es
Jahres wird dann aus den Namen der gesuchten Personen ein Lösungssatz
gesucht, der für unsere Zeit nicht außer acht gelassen werden sollte -
doch dazu mehr im Herbst.
Um hier nicht mit
fremden Federn zu glänzen möchte ich darauf hinweisen das, diese
Rätselreihe von Evelyn Scherfenberg und Claudia Beyer stammt.
Aufgabe
1:
Der Gesuchte litt nicht gerade an
Minderwertigkeitskomplexen. Einmal formulierte er:
„Es wird sich ... an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheueres
anknüpfen, - an eine Krisis, wie es keine auf Erden gab, an die tiefste
Gewissenskollision, an eine Entscheidung, heraufbeschworen gegen alles,
was bis dahin geglaubt, gefordert geheiligt worden war. Ich bin kein
Mensch, ich bin Dynamit.“
Bitte Vor- und Nachnamen des Menschen notieren, der sich nicht ganz zu
unrecht für Sprengstoff hielt.

Aufgabe
2:
Er war eine der faszinierendesten Persönlichkeiten
des 20. Jahrhunderts. Auch die Kinder liebten ihn und schickten ihm
Briefe. Hier einige Auszüge:
Ein Kind: „ Lieber ... können Sie mir sagen, wie alt die Welt ist
und was aus ihr werden wird?“
Eine Sechsjährige:“ ...Ich habe Ihr Bild in der Zeitung gesehen. Ich
glaube, Sie sollten sich Ihre Haare schneiden lassen, dann könnten Sie
besser aussehen. Herzliche Grüße, Ann ...“
1952 schrieb ihm ein Junge: „Lieber ... mein Vater und ich wollen
eine Rakete bauen und zum Mars oder zur Venus fliegen. Wir hoffen, dass
Sie mitkommen ... Jeder muss für seine Verpflegung selbst sorgen, weil
wir pleite gehen, wenn wir alles bezahlen! ... Herzlich John Jürgensen.“

Aufgabe
3:
Zum 25. Geburtstag ihrer engagierten „Tochter“
im Jahr 2003 sagte sie:
„Bestimmt sind wir heute weniger polemisch und radikal als vor 25
Jahren. Die Zeiten haben sich geändert. Vieles von dem, wofür wir früher
ausgelacht wurden, ist erreicht oder als Problem anerkannt. Aber wir sind
konsequent wie damals: Die Hälfte der Welt für die Frauen – und die Hälfte
des Hauses für die Männer.“
Wer hat sich da so kämpferisch gezeigt?
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